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Kurzbericht Aktivitäten DGVN-Landesverband 2020 Karl-Heinz Meier-Braun, Landesvorsitzender

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Wenn auch unter erschwerten Bedingungen konnte der Landesverband seine Arbeit trotz der Corona-Krise erfolgreich fortsetzen. Am 5. März fand noch unter „normalen“ Bedingungen eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Verpackung adé!“ mit Prof. Dr. Michael Braungart im Treffpunkt Rotebühlplatz der Volkshochschule Stuttgart statt. Dabei wurde mit Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über den ressourcenschonenden Umgang in der Verpackungsindustrie diskutiert.

Eine ganze Reihe von weiteren geplanten Veranstaltungen mussten dann aber verschoben werden bzw. fielen ganz und gar der Pandemie zum Opfer. Bereits am 14. Mai stellte sich der Landesverband aber auf die neue Situation ein und veranstaltete ein „Virtuelles UNO-Forum“ in digitaler Form mit Christoph von Toggenburg, CEO von World Vision Switzerland und Global Leadership Fellow beim World Economic Forum. Dieser interessante Gesprächspartner arbeitete jahrelang in Konfliktregionen u.a. für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) und die Vereinten Nationen.

Im Mai unterstützte der Landesverband wieder die Menschenrechtswoche in Tübingen, die diesmal auch in digitalisierter Form stattfinden musste. Gerade in dieser Krisenzeit war die Arbeit mit Kooperationspartnern wie dem Welthaus Stuttgart und dem Stuttgarter „Agenda-2030-Bündnis“ besonders hilfreich. Dabei brachte sich der Landesverband im Rahmen seiner Mitgliedschaft aktiv in die Konzepte und Aktivitäten ein.

Mehrfach aufgrund der Krise verschoben, gelang es schließlich doch am 30. Juni einen Themenabend mit Sven Plöger unter der Schlagzeile „Klimawandel: Gute Aussichten für Morgen?“ mit den Kooperationspartnern in Stuttgart zu organisieren. Nicht mit Begriffen wie einer Klimakatastrophe resignieren, sondern mit unseren Chancen agieren – das war das Motto von Plöger, der über die 17 Nachhaltigkeitsziele und die Rolle der Vereinten Nationen referierte. Im Gespräch mit den beiden UN-Jugenddelegierten Sophia Bachmann und Felix Kaminiski und in der Diskussion mit dem Publikum, das leider begrenzt werden musste, entstand ein spannender Abend, der am 23. Juni 2021 in größerem Rahmen wiederholt werden soll.

Ein besonderes Highlight im Jahr 2020 war die Gründung des Migrations- und Integrationsforums Baden-Württemberg (MIF) mit dem Ministerium für Soziales und Integration und der Landeszentrale für politische Bildung. Ebenfalls wegen der Corona-Krise verschoben, fand dann doch die Auftaktveranstaltung in digitaler Form am 12. Oktober im Stuttgarter Hospitalhof statt. Der Mitschnitt der Veranstaltung mit prominenten Rednern wie Heribert Prantl, die auf ein großes Interesse stieß, wurde inzwischen bereits 1200 mal abgerufen: www.mif-bw.de. Diskutiert wurde auf der Konferenz mit Politikern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Medienvertretern und Öffentlichkeit auch die Rolle der Vereinten Nationen bei der internationalen Migration.

Mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online der Zentralen für politische Bildung arbeitete der Landesverband ebenfalls zusammen und unterstützte dabei einen „Welt-Quiz“ mit Informationsmaterial, Give-aways und Büchern. Damit wurde nicht nur der Landesverband, sondern die DGVN insgesamt prominent bundesweit ins Bewusstsein gerückt. Ein besonderes Anliegen des Landesverbandes war es wieder, engagierte junge Leute wie bei der Tübinger Menschenrechtswoche oder zum Jahresende die Karlsruhe Model United Nations Conference (KAMUN) zu fördern. Die Karlsruher DGVN-Mitglieder haben eine Softwarelösung für MUN Konferenzen entwickelt, die gerade in diesen Zeiten sehr wichtig ist und die der Landesverband finanziell unterstützte.

Bundesweit brachte sich der Landesverband wieder in die DGVN ein, mit dem Jugendfriedenspreis, wobei die Verleihung wegen der Krise verschoben werden musste. Darüber hinaus setzte er sich für die verstärkte Zusammenarbeit mit den Landesverbänden ein, wobei am 11. Juli eine Zoomkonferenz stattfand. Der Landesvorsitzende ist in seiner Funktion als Mitglied im Bundesvorstand aktiv. Martin Kilgus konnte als Vorsitzender der Satzungskommission die Dinge voranbringen. Bereits am 5. Juni 2021 soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Satzung diskutiert und diese dann verabschiedet werden. Im Juni findet ebenfalls die ordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbandes Baden-Württemberg mit Neuwahlen des Vorstands statt. Zahlreiche Ideen für Veranstaltungen und weitere Aktivitäten stehen für dieses Jahr bereits auf der Agenda, so ein Schwerpunkt zu „Umweltflüchtlingen und die Rolle der Vereinten Nationen“. Die Umsetzung hängt wie so vieles von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab, die nur im internationalen Rahmen erfolgreich bekämpft werden kann. Dabei kommt der VN und ihren Organisationen wie der WHO eine besondere Rolle zu!

 

 
 
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