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VeranstaltungshinweiseMontag, 13. April 2026 Resilienz gegen hybride Angriffe - Grenzüberschreitende Krisenprävention und europäische Zusammenarbeit für bessere KrisenvorsorgeIn einer Zeit, die von Desinformationskampagnen, Cyberangriffen und geopolitischer Unsicherheit geprägt ist, reichen traditionelle Sicherheitskonzepte nicht mehr aus. Mit der zunehmenden Bedrohung durch hybride Angriffe verschwimmen die Grenzen zwischen militärischer und ziviler Verteidigung immer mehr. Gesellschaftliche Resilienz ist heute ein zentrales Element für Sicherheit und die Stabilität demokratischer Ordnungen. Auch innerhalb der NATO lässt sich eine klare Dynamik beobachten: Abschreckung und Verteidigung werden zunehmend als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, bei der nicht nur Streitkräfte, sondern ebenso kritische Infrastrukturen, Behörden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eng verzahnt handeln müssen. Dadurch gewinnt das Konzept der Gesamtverteidigung besonderen Stellenwert – als Rahmen, der militärische Einsatzbereitschaft mit ziviler Vorsorge, Krisenmanagement und Resilienz gegen hybride Bedrohungen zusammenführt. Es diskutieren: Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien sowie Gesandter in Washington. Zuvor war er ARD-Journalist und EU-Consultant. Heute berät er Unternehmen, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung, Cybersicherheit, Außen- u. Sicherheitspolitik, Geostrategie sowie Fake News und Desinformation.
Irma Petraitytė-Lukšienė ist Expertin für zivile Resilienz & Gesamtverteidigung. Sie ist Vorsitzende der Kommission für zivile Resilienz der Litauischen Weltgemeinschaft und ist aktiv in Krisenmanagement & Ukraine-Hilfe, stärkt Politik, NGOs & Litauen-Deutschland-Kooperationen zur Resilienz & Wehrhaftigkeit.
Niko Reith ist wirtschafts- und sozialpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion und Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Tuttlingen – Donaueschingen. Er war Obmann der Enquete-Kommission „Krisenfeste Gesellschaft“.
Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung an unter: https://shop.freiheit.org/#Buchung/H3RVI Mittwoch, 22. April 2026 Reinventing Transatlantic Ties! - The Future of German-American RelationsFor decades, the strong partnership between the United States and Europe has been built on shared values and mutual trust. Yet, in a time marked by geopolitical tensions, ongoing conflicts, and growing debates about the future of international cooperation and multilateralism, the transatlantic relationship faces both renewed expectations as well as new uncertainties. How are political developments in Washington, Brussels, and Berlin reshaping the alliance? What role will security and trade play in defining the next chapter of transatlantic ties? And how can we navigate disagreements while strengthening our shared interests? What is the role of civil society actors on both sides of the Atlantic and private friendships in fostering a stable relationship? In this discussion, Robin Quinville (Director of the Wilson Center’s Global Europe Program) and Dr. Martin Kilgus (United Nations Association of Germany–Baden-Württemberg) will explore the challenges and opportunities facing one of the world’s most important bilateral partnerships. With: Robin Quinville, Wilson Center; Dr. Martin Kilgus, United Nations Association of Germany – Baden-WürttembergIn cooperation with: Hospitalhof Stuttgart, The American Council on Germany, 1014 Deutschland e.V. and DGVN-Baden-Württemberg e.V.
Robin Quinville is the former Director of the Wilson Center’s Global Europe Program. She spent more than 30 years as a U.S. diplomat, having served primarily in Europe – including postings to two multilateral organizations (the Organization for Security and Cooperation in Europe and NATO) and bilateral postings to Cyprus, Bosnia, Greece, the United Kingdom, and Germany. She also spent a year in Baghdad, Iraq. In Washington, she directed the Office of Western European Affairs at the Department of State and served as a Wilson Center State Department Fellow for a year. Her last foreign posting was as the Charge d’Affaires at the U.S. Embassy in Berlin, Germany. Photo: Robin Quinville 4. - 7. Juni 2026 Heidelberg Model United Nations 2026Bei den Heidelberg Model United Nations werden etwa 100 Teilnehmende erwartet, verteilt auf sieben Komitees. Hier sind unter anderem SPECPOL, UN Women und der Sicherheitsrat vertreten. Eine Besonderheit der Konferenz ist die Zusammenarbeit mit dem Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg, durch welche eines unserer Komitees durchgängig in verschiedene Sprachen simultan übersetzt werden wird. Die Gäste kommen auch aus Partnervereinen in Konstanz, Mannheim und Hamburg sowie internationalen Teilnehmenden aus der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, Malta und Frankreich. Weitere Infos: www.hd-mun.org DGVN Landesverbände - Studienseminare 2026Die Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen setzen das Angebot an Studienseminaren fort. Nachdem 2024 das Studienseminar Washington D.C:-New York und 2025 das Studienseminar Westlicher Balkan auf großes Echo bei den Mitglieder der DGVN stießen und stets ausgebucht waren, sind für 2026 zwei Studienseminare geplant. Das erste in Washington D.C. und New York mit NMUN New York fand im März bereits statt. Für Herbst ist geplant: Südkorea und JapanFür Herbst 2026 ist eine Studienreise nach Südkorea und Japan in Planung, an der sich auch der DGVN-Landesverband Berlin-Brandenburg beteiligen möchte. Details zu dieser Reise und UN-bezogenen Themen der asiatischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik folgen in Kürze. |
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